Samstag , 25 Mai 2019
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Salafistenprediger in Hessisch Lichtenau

Hessisch Lichtenau – In dem Erstaufnahmelager in Hessisch Lichtenau arbeitete ein Salafistenprediger als Dolmetscher und Sicherheitsdienst. Für die Anwohner und auch Helfer vor Ort, war es ein Schock, nachdem diese Nachricht ans Licht kam.

Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) am Donnerstag in einer Sitzung des Innenausschusses bestätigt, dass der Mann bereits im Januar aufgeflogen sei. Er wurde daraufhin sofort aus dem Dienst genommen.

Hinweise darauf, dass der Mann dort für seine Religiösen Ansichten warb, gibt es laut dem Ministerium nicht. „Die Mitarbeiter sollen natürlich bei der Einstellung auf ihre Gesinnung geprüft werden“, sagt Dieter Franz, SPD-Landtagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses, „da wird die Eile zum Problem und man wird erst später darauf aufmerksam.“

Für die Anwohner war dies ein alarmierendes Stichwort, da nun auch die Angst vor weiteren Folgen besteht. Auf Anfrage von Antenne Hessen wurde jedoch von Seitens des Ministerium gesagt, dass man derzeit keine Angst vor Straftaten oder weiteren Dingen haben müsse. Man habe die Szene sehr unter Beobachtung.

Aber auch in Kassel Calden und Sontra sind bereits Fälle offen gelegt worden und Personen aus dem Dienst entlassen worden, da sie der salafistischen Gruppe angehören. In allen Fällen ist es schwer, die Polizei einzuschalten, da zunächst keine Straftaten vorliegen. Jedoch Sehe man dort auch eine gewisse Unsicherheit.

Auf Nachfrage in dem Stadtgebiet von Hessisch Lichtenau antworteten einige befragte, dass Sie „keine direkte Angst vor Terror in der kleinen Stadt hätten, jedoch man sich um die Kinder und Jugendlichen sorge, die angesprochen werden könnten. Man möchte friedlich zusammenleben und sei auch teilweise über die aktuelle Situation verärgert. Das es nun auch schon Menschen in den eigenen Reihen und in einer so kleinen Region gäbe, welche einer solchen Gruppe angehören, gibt zu denken.“

(Antenne Hessen Redaktion Nordhessen)

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