Autobahnbrücke in Unterfranken eingestürzt - Antenne Hessen
Montag , 20 August 2018
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Autobahnbrücke in Unterfranken eingestürzt

A7/ Schweinfurt – Am Mittwoch kam ein Mensch bei einem Einsturz einer Brücke auf der A7 ums Leben. Das bestätigte auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Abend. Inzwischen sind auch elf Verletzte bestätigt. Diese aktuellen Zahlen teilten Polizei und Bayerisches Rotes Kreuz (BRK) am Donnerstag übereinstimmend mit.

Das Teilstück der neuen Brücke war auf einer Länge von 40 Metern eingestürzt und hatte mehrere Arbeiter mit sich gerissen. „Wir können nicht ausschließen, dass sich unter den Trümmern noch weitere Personen befinden“, hieß es weiter.

Die Fahrbahn des neuen Brückensegments und ein Baugerüst, stürzten rund 20 Meter, direkt über einer Landstraße, die unter der Brücke entlang führt, in die Tiefe und begruben die Menschen unter sich.

Unzählige Helfer, Feuerwehren, das THW, 5 Rettungshubschrauber sowie Hundestaffeln seien im Einsatz. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sprach am Abend sein tiefes Mitgefühl den Angehörigen, der Opfer aus. Was der Grund für den plötzlichen Einsturz war, ist bislang unbekannt. Die Ermittlungen dazu seinen aber bereits am Laufen. Wie uns ein Sprecher mitteilte, seinen bereits Gutachter und Statiker vor Ort um den Sachverhalt zu rekonstruieren.

Der Verkehr wurde indes umgeleitet über die alte Brücke. Schaulustige behinderten aber den fließenden Verkehr enorm.

Weiteren Erkenntnissen zufolge, soll sich das Unglück dadurch in Gange gesetzt haben, dass die Last von neuem Beton, welcher für die Fahrbahnerneuerung Richtung Norden aufgetragen werden sollte, zu schwer wurde. Dadurch haben sich die Brückenteile immer weiter gesenkt und seinen dann schließlich eingestürzt.

Insgesamt seien mehr als 150 Helfer von Rettungsdienst, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk vor Ort. Die Polizei richtete ein Info-Telefon für Angehörige ein.

Die Nummern des Info-Telefons lautet: 0931/457-1861 und -1862.

Die Identität des beim Brückeneinsturz in Unterfranken ums Leben gekommenen Bauarbeiters ist geklärt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, handelt es sich um einen 38 Jahre alten Mann aus Kroatien. Das Unternehmen Max Bögl hat im Auftrag der Autobahndirektion Nordbayern die Bauarbeiten, die Bauarbeiten durchgeführt.

Die Sachverständigen und Gutachter sind angesichts der Ausmaßes geschockt, da dies eine Standartarbeit ist, die hätte nicht so enden hätte dürfen. „Die Baufirma genießt einen einwandfreien Ruf“, sagte Gerhard Eck, Staatssekretär im bayerischen Innen-, Bau- und Verkehrsministerium.

(Antenne Hessen News Redaktion)

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