Montag , 22 April 2019
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A 44: Unfall am Stauende: 68-jähriger Niederländer schwer verletzt

Kassel – Am Montagnachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 44 in Fahrtrichtung Kassel. Ein 31-jähriger Slowake war auf dem rechten Fahrstreifen mit seinem Kleintransporter zwischen den Anschlussstellen Warburg und Breuna vor einer Tagesbaustelle ungebremst auf einen PKW aufgefahren. Dieser hatte zuvor am Stauende anhalten müssen. Durch den Aufprall wurde dieses Auto unter einen vor ihm stehenden slowenischen Sattelzug geschoben. Die drei Insassen des Autos, ein niederländisches Ehepaar und ihr Enkelkind, waren hierbei im Fahrzeug eingeklemmt und zum Teil schwer verletzt worden. Der Fahrer des Kleintransporters hatte ersten Ermittlungen zu Folge die vor ihm anhaltenden Fahrzeuge zu spät bemerkt.

Niederländisches Ehepaar war mit Enkelkind unterwegs

Der Unfall ereignete sich gegen 16:40 Uhr. Der 68-jährige Niederländer war zusammen mit seiner 60-jährigen Ehefrau und ihrem 5-jährigen Enkelkind unterwegs. Oma und Enkelsohn wurden durch den Unfall leicht verletzt und in einem Kasseler Krankenhaus behandelt. Der 68-Jährige wurde hingegen schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt.

Wegen des Einsatzes eines Rettungshubschraubers und der Bergung der beschädigen Unfallfahrzeuge war die Autobahn an der Unfallstelle zeitweise voll gesperrt. Um 23:30 Uhr konnte schließlich auch die letzte Teilsperrung des rechten Fahrstreifens aufgehoben werden. Am slowakischen Kleintransporter entstand Sachschaden in Höhe von ca. 20.000,- Euro. Am niederländischen Hyundai entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden, den die Beamten auf 6.000,- Euro schätzen. Auch an dem slowenischen LKW, unter den der PKW geschoben wurde, entstand ein Schaden in Höhe von 20.000,- Euro. Zudem wurde das Fahrzeug einer 54-Jährigen aus Norddeutschland, welches sich zur Unfallzeit auf dem linken Fahrstreifen befand, durch umherfliegende Trümmerteile im Bereich der Frontscheibe beschädigt. Insgesamt beziffern die aufnehmenden Beamten den Gesamtschaden mit knapp 50.000,- Euro.

Die weiteren Unfallermittlungen werden bei der Polizeiautobahnstation in Baunatal geführt.

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