Dienstag , 20 November 2018
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Die Kollegen der Lügenpresse!?

Es sind die Berichte über die AfD welche mich dazu bringen, einen Kommentar zu der derzeitigen Berichterstattung zu verfassen! Als Vertreter der Presse haben wir klare Regeln und Vorschriften, welche wir hochhalten müssen! Der Pressekodex regelt hierfür die Leitsätze, welcher jeder Journalist und Redakteur untersteht. Leider sind diese Regeln und Maßgaben für die meisten Kollegen nicht mehr relevant.

Ziffer 1 des Pressekodex: Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde

Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.

Richtlinie 1.2 – Wahlkampfberichterstattung
Zur wahrhaftigen Unterrichtung der Öffentlichkeit gehört, dass die Presse in der Wahlkampfberichterstattung auch über Auffassungen berichtet, die sie selbst nicht teilt.

Ich höre mir gern die Radioprogramme der Kollegen an und schaue natürlich auch viel Fernsehen. Leider überraschen mich jedoch die Berichterstattungen immer wieder. Nach den ersten Ziffern des Pressekodexes, hört sich der Pressekampf gegen die AfD nicht an. Ganz im Gegenteil! „Die Partei sei rechtsextrem und eine Partei aus Wutbürgern und Nazis…“ – So heißt es immer wieder. Verwunderlich ist dabei, dass die öffentlich rechtlichen Kollegen besonders laut werden. Natürlich sind es aber auch die Lokalzeitungen, Privatsender und Meinungsmacher. Immer wieder höre und sehe ich eine falsche Berichterstattung und frage mich, ab wann sich die Kollegen an ihre Richtlinien des Pressekodexes erinnern!?

Wenn man sich das Wahlprogramm der AfD ansieht, lese ich keine rechtsextremen Texte. Nun frage ich mich aber, ob ich rechtsextrem bin, wenn ich einen Pro-AfD-Artikel schreibe. Vielleicht besucht mich ja sogar der Verfassungsschutz und überzeugt mich eines besseren. Vielleicht aber auch die Kollegen der öffentlich rechtlichen Programme, welche sich besonders bedeckt mit eigenen Meinungen und politischen Wahlmanipulationen halten sollten.

Wenn ich die 16 Ziffern des Pressekodexes durchgehe sehe ich, wie verlogen manche Kollegen und angebliche Fachjournalisten tatsächlich sind. Es ist die Angst vor neuem und dem Unbekannten, die meiner Meinung nach, solche Grundsatzfragen enstehen lassen. Ist die AfD Rechts oder nicht? Will sie tatsächlich Menschen erschießen lassen?

Wir als diejenigen welche unsere Bevölkerung unterhalten und informieren, sollten es unterlassen unsere Mitbürger mit Unwahrheiten oder zusammen geschnittenen Berichten, zu verunsichern. Es steht nicht in unserer Aufgabe, politische Entscheidungen zu treffen oder eigene Meinungen zu publizieren. Eine unverfängliche und ehrliche Berichterstattung würde natürlich dazu führen, dass man auch die Meinung vertreten muss, die man selbst vielleicht nicht vertritt, aber letztlich ist es genau dass, was wir tun müssen!

Das sich die anderen Parteien gegen die AfD stellen, ist klar. Diese stecken aber auch im Wahlkampf und möchten ihre Wähler von sich überzeugen. Dies ist aber nicht die Aufgabe der Medien. Der Verfassungsschutz hat sich mit der AfD auseinandergesetzt und kam zu dem Ergebnis, dass diese keine Gefahr darstellt. Weshalb behaupten die Kollegen dies aber immer wieder? Worauf berufen Sie sich? Nur weil manchen Politikern, die Wahlergebnisse nicht gefallen, bedeutet das nicht, dass eine Partei gefährlich und rechtsextrem ist! Das gilt auch für meine Kollegen. Wenn Sie etwas ändern möchten, gehen Sie doch zur Wahl oder werden Sie politisch aktiv, aber bitte verunsichern Sie doch nicht unsere Bevölkerung mit Unwahrheiten und Spekulationen.

>> Hier <<<können Sie den Pressekodex lesen! Werte Kollegen: „Lest es aufmerksam und beurteilt selbst, wie viel euer „Berichterstattung“ sich an den Kodex hält und erinnern Sie sich an den Grundsatz des Pressekodexes: Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien. Möchten Sie tatsächlich dazu beitragen, dass die Glaubwürdigkeit und das Ansehen der Medien verletzt werden?

Beste und kollegiale Grüße!

(F. Presler Antenne Hessen Chefredakteur)

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