Freitag , 20 Oktober 2017
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Die letzte Frist läuft langsam ab – 1&1 muss zahlen?!

300.000,00 EUR stellt die Antenne Mediengesellschaft der 1&1 in Rechnung und das zurech!

Neben der Verletzung des Telekommunikationsgesetzes sind unter anderem, Unterschlagung & Unterdrückung von firmeninternen Daten und Verletzung gegen die Datenschutzbestimmungen auf der langen Liste, der Vorwürfe gegen 1&1. Das Internetunternehmen ließ vor einigen Monaten die Firmenanschlüsse und den Server der Antenne Mediengesellschaft sperren. Die fehlerhafte Sperrung wurde bereits von Seiten der 1&1 eingeräumt jedoch nie zurückgenommen. Vielmehr soll die Antenne weiter die Beiträge trotz der Sperrung zahlen, bevor diese wieder geöffnet werden.

Die Antenne Mediengesellschaft, welche mehrere Kunden, wie Services und tausende interner Daten verloren hat, erhebt nun letztmalig die Gesamtforderung von 300.000,00 EUR als Schadensersatz gegenüber der 1&1. Die firmeninternen Daten, zu denen unter anderem Kontoverbindungen, Kundendaten und Inhalte von 33 Webauftritten gehören, werden von der 1&1 nicht ausgehändigt. Der Internet- und Telefonkonzern hat nun die letzte Fristsetzung bis zum 06.01.2013 erhalten um den Betrag zu zahlen und so einer weiteren Zivilklage und der Berichterstattung aus dem Weg zu gehen. Bis jetzt erhielt die Antenne noch keine Bestätigung der 1&1 und wartet nun die Frist ab.

„Nach dieser Frist wird der Betrag mit Hilfe der Gerichte eingefordert werden müssen und die weiteren Klagen werden nicht eingestellt…!“ so Sandra Ether Pressesprecherin der Antenne Mediengesellschaft. Ob 1&1 dem monatelangen Rechtsstreit und der enormen Forderung nachkommt bleibt abzuwarten. Günstig wäre es jedoch für den Internetkonzern, da weitere negative Berichterstattung und eine eventuelle rechtliche Niederlage schwerwiegend teurer wären.

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