Samstag , 18 November 2017
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Erdoğan auf schwarzer Liste der Parteien?

Berlin / Ankara – Monatelang lässt sich nun die deutsche Regierung von dem türkischen Oberhaupt Recep Tayyip Erdoğan (63) an der Nase herumführen. Nun soll damit Schluss sein! Nahezu alle Parteien sind nun gegen die Aussagen und Machenschaften des Regierungsoberhauptes und tun sich für eine starke Front zusammen.

Nachdem Recep Tayyip Erdoğan öffentlich dazu aufrief, dass man die großen Parteien in Deutschland nicht wählen darf und hier zu seinen angeblichen „Bürgern in Deutschland“ sprach, platzt den Politikern in Berlin der Kragen. Union, grüne, linke… ja nahezu alle Parteien erhöhen jetzt den Druck und Stimme gegenüber Erdoğan. Die Krone setzte er auf, als er Außenminister Sigmar Gabriel als „Rassist“ beschimpfte.

Strafmaßnahmen und politische Konter werden gefordert!

CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter teilte am am Dienstag im RBB Inforadio mit, dass es neben den Mitteln auf europäischer Ebene auch Möglichkeiten zur Einfrierung der des Auslandsvermögen kommen kann. Zudem sei keine Möglichkeit mehr auf einer militärischen Zusammenarbeit gewährleistet. „Mittelfristig wird sich die Türkei von der Nato verabschieden“ so Kiesewetter.

Der Parteichef der Linken Christian Lindner findet noch klarere Worte, im Interview bei der „Heilbronner Stimme“. “Über Jahre gab es doch ein großes Verständnis, ein Entgegenkommen, eine Nachsicht gegenüber Erdoğan. Ich benutze das Wort Appeasement… Wir müssen dringend jede Form der wirtschaftlichen Kooperation mit der Türkei auf Eis legen! Die einzige Sprache, die Erdoğan versteht, ist die der Härte!!! Jedes Mal, wenn wir Erdoğan entgegenkommen und unsere eigenen europäischen Werte verraten, ist das ein Tritt in die Kniekehle der demokratischen Opposition in der Türkei.“

Dieser Faden zieht sich auch in den anderen Parteien so fort. Ein Zusammenschluss aller Parteien gegen die falschen Werte des türkischen Oberhauptes, steht zusammen in Berlin. Die Zeit, bis ein entsprechendes Handeln eintrifft ist jedoch nicht absehbar. Die politischen Nerven sind jedoch wie Drahtseile gespannt und ein zerreisen scheint derzeit unumkehrbar.

Die Meinungen aller Politiker ist klar definiert: Erdoğan muss zunächst die Werte einer zeitgemäßen und demokratischen Welt annehmen und nicht als Führer einer veralteten Kindergartenpolitik auftreten. So lange er nicht begriffen hat, was die westlichen Werte einer Demokratie, das heißt Pressefreiheit, Wahlfreiheit, Gleichheit von sexuellen Minderheiten und der Geschlechter, sowie friedlichem Umgang mit Partnern und Verbündeten ist, wird es kein Entgegenkommen mehr geben. Berlin hat sich das Spektakel lang genug angesehen, nun wird zum Konter ausgeholt.

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