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  • Dorontina Brahimi

    Thema: Der große Jobcenter-Test – Wie gut bekommt man hier geholfen?

    Hallo Antenne Hessen,

    ich heiße Dorontina Brahimi, 20 Jahre alt, wohnhaft und geboren in Frankfurt am Main. Bin nun ausgelernte Kauffrau für Bürokommunikation (seit 15.01.2015). Seit dem 15.08.2012 mache ich die Ausbildung. Am 01.12.2013 wurde ich wegen ‚unerlaubter Inanspruchnahme‘ meines Urlaubs von meinem alten Arbeitgeber gekündigt. Drei Monate später zum 17.02.2014 bekam ich nun durch einen Betriebswechsel einen neuen Ausbildungsbetrieb in dem ich meine Ausbildung fortführen und somit beenden konnte. Dieser Ausbildungsvertrag galt erst bis zum 28.01.2015 und wurde vorzeitig zum 10.10.2014 beidseitig aufgehoben. In dieser Zeit befand ich mich in der Frühschwangerschaft. Der Ausbildungsvertrag wurde aufgehoben, weil ich zu oft krankgeschrieben werden musste. Somit fehlte ich zu oft im Betrieb. Da meine Prüfungen bevorstanden, einigten sich meine Ausbilderin und ich uns auf eine Aufhebung um die Zeit zuhause nutzen zu können um für die Prüfung zu lernen.

    Mein konkretes Anliegen;

    Ich ging in beiden Zeiten der Arbeitslosigkeit zum Jobcenter und stellte Antrag auf ALGII da ich durch die Bedarfsgemeinschaft in der meine Mutter die Hauptperson war Anspruch auf Geldleistung hatte. Beide Zeiten wurden 3 Monate nicht in Betracht genommen. Erst nach drei Monaten jeweils war das Jobcenter bereit mir zu erklären, dass ich keinen Anspruch hätte, mit der Begründung (zu Fall1) ich hätte es nicht zur Kündigung kommen lassen dürfen, (zu Fall2) ich habe ‚aus Lust und Laune‘ meine Ausbildung aufgegeben. Ich bekomme Kindergeld angerechnet, somit auch von der Regelleistung gekürzt, das mir nicht zusteht.(Grund: Der im Reisepass meiner Eltern stehender Paragraph lässt die Kinder meiner Familie keinen Kindergeldanspruch haben.). Das Kindergeld wird schon seit meinem Ausbildungsanfang (wenn nicht sogar viel länger) angerechnet.Eine Bescheinigung über nicht erhaltendes und nicht zustehendes Kindergeld wurde vor einem Jahr eingereicht. Eine Lösung dafür?; Bisher keine Chance.

    Seit Monaten gehe ich zum Jobcenter um Leistungen nachzahlen zu lassen. Innerhalb des letzten Jahres habe ich fünf Mal den Sachbearbeiter wechseln müssen. Bei jeder Anfrage zückt jeder die Schultern und weiß mir nicht zu helfen. Der letzte Wechsel passiert gerade durch unseren Umzug und wir wurden somit in ein anderes Jobcenter vermittelt. Jedesmal bekomme ich gesagt, dass die Verzögerungen und Bestände der momentanen Leistungen so sind und sie nichts machen können. Wieso sind sie dann Sachbearbeiter, wenn sie nicht in der Lage sind ein Problem bezüglich der Leistungsansprüche zu klären? Nun wurde durch den Jobcenterwechsel auch die Leistungsakte übergeben die anscheinend NIEMAND der beiden Jobcenter hat. Gehe ich zum alten Jobcenter weisen sie mich weg und sagen ich soll mich an das neue Wenden. Das neue Jobcenter wiederum sagt ich soll mich an das alte Jobcenter wenden. Und das geht schon seit einigen Malen so.

    Regulärer Leistungsbetrag nur für mich: ca. 508,00€
    Kindergeldbetrag: ca. 164,00€
    lt. Jobcenter mir zustehender Leistungsanspruch ca. 355,00€ (wegen KG-Anrechnung)

    Bisher nicht erhaltene Leistung in Monaten und €:
    Januar 2014 508,00€ , Februar 2014 508,00€ , Oktober 2014-Februar 2015 (2540,00€)

    Ich bin mit den Nerven am Ende. Meine Schwangerschaft war eine Fehlgeburt in der 12. Woche und nun bin ich wieder schwanger. Habe ich überhaupt noch Chancen oder Hoffnungen einen Cent von ihnen zu bekommen? Ich stecke Massenhaft in Schulden und muss diese irgendwie zurückzahlen.

    Ich hoffe ich habe Sie nicht zu sehr zugetextet. Falls Sie schon Fälle derart haben mit Lösungen bitte ich dringend um Rückschrift. Vielen Dank im Voraus.

    Herzliche Grüße
    Dorontina Brahimi

20. July 2017

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