Montag , 22 April 2019
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Großbrand in Gudensberg

Gudensberg – Am Montagabend ist die Feuerwehr in Gudensberg (Schwalm Eder Kreis) zu einem Großeinsatz alarmiert worden. In der Innenstadt stand ein Fachwerkhaus in Flammen. Über 40 Verletzte wurden anfangs gemeldet. Am Abend korrigierte aber Winfried Becker (SPD), die Zahlen bei einer Pressekonferenz. Laut ihm seien fünf Personen schwer und weitere sieben leicht verletzt. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht.

Das Gebäude der Straße „Am Renthof 1“ brannte vom Erdgeschoss bis unters Dach und ist letztlich auch eingestürzt. Hierbei soll auch ein parkendes Auto von dem Auto begraben worden sein, so ein Sprecher vor Ort. Ob zu dem Zeitpunkt auch noch Menschen im Haus waren, ist derzeit unklar.

Da in dem Haus selbst, 48 Menschen gemeldet waren, ging die Polizei zunächst von mehr Verletzten aus.

Im Haus wohnten bulgarische & polnische Familien

Laut Becker -gegenüber Antenne Hessen, sollen in dem Haus  bulgarische und polnische Familien gewohnt haben. Er betonte jedoch klar, dass es sich nicht um Asylbewerber, sondern um Arbeiter eines ansässigen Betriebes handelt. Einen Anschlag, wolle man aber dennoch zur Zeit nicht ausschließen.

Die Feuerwehr war mit 110 Einsatzkräften vor Ort. Dazu kamen noch 40 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, sowie der Polizei.

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Das Feuer ist derzeit unter Kontrolle. Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.

Dramatische Szenen vor Ort

Helfer, welche in das Haus rannten, um weitere Menschen zu retten, wurden bei dem Feuer selbst verletzt. Nach Angaben von Anwohnern, sind diese sogar Barfuß die Wände hoch geklettert um die im Haus eingesperrten Menschen zu retten. Einige Bewohner versuchten sich, nach Augenzeugen-Aussagen, auch über das Dach zu retten. Später sammelten sich die Bewohner und Helfer an dem Stadtbrunnen. Ein Sprecher der Feuerwehr teilte uns mit, dass es keine Hoffnung mehr für Menschen gibt, die sich bis zum Einsturz noch im Haus befunden haben könnten.

Auch in der Nacht liefen die Löscharbeiten weiter voran. Gegen 03:00Uhr wurde dann sogar die Straße aufgerissen, damit man die Gasleitung zum haus kappen konnte. Kreisbrandmeister M. von Bredow, ging zuletzt nicht davon aus, dass sich noch Menschen im Haus befunden haben. Ganz konnte er dies, im Antenne Hessen Interview nicht ausschließen.

Die Bewohner der ehemaligen Kneipe, wurden nun vorübergehend in dem Bürgerhaus untergebracht. Einige kamen auch bei Freunden unter. Am Morgen will sich das DRK weiter um die nun mittellosen Menschen kümmern. Die Löscharbeiten dauern bis zum Morgen weiter an. Angaben zum Sachschaden konnten bisher noch nicht gemacht werden.

In der Nacht wurden noch Einsatzkräfte der Feuerwehren Edermünde, Niedenstein und Wabern geordert, so Bredow.

Update 20.10 – 12:00Uhr

Am Morgen ist das THW Bad Hersfeld zur Einsatzstelle gerufen worden. Diese stellen Messgeräte auf und überprüfen die Substanz des Gebäudes.

Die Brandermittlungen sind angelaufen. In der Mittagszeit sind heute die Brandermittler des Hessischen Landeskriminalamtes am Brandort eingetroffen und haben ihre Arbeit gemeinsam mit der Homberger Kriminalpolizei aufgenommen. Mit Hilfe des Technischen Hilfswerkes und der Feuerwehr wird nun der Brandschutt des eingestürzten Gebäudeteiles abgetragen, um weitere Untersuchungen und die Brandursachenforschung zu ermöglichen. Auf Grund der Einsturzgefahr mit zeitaufwendigen Räumarbeiten, ist ein Ermittlungsergebnis noch nicht absehbar. Nach derzeitigem Ermittlungsstand liegen der Polizei keine Hinweise auf eine fremdenfeindliche Straftat vor.

(Bild/ Artikel: Fabian Presler Chefredakteur & Martin Jilg Antenne Hessen Redaktion Nordhessen)

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