Freitag , 24 Mai 2019
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Initiative „Rettet den Phönix“ will Phönix-Halle mit 2,5 Millionen Euro wieder aufleben lassen

Mainz – Die totgeglaubte Phönix-Halle soll bald schon wieder zu neuem Leben erweckt werden. Ralph Heinrich und Torsten Spode, geschäftsführende Gesellschafter des in Mainz ansässigen Veranstaltungstechnik-Unternehmens Light + Sound und der Rechtsanwalt und Unternehmerberater Dr. Hanns-Christian von Stockhausen wollen mit Ihrem Businesskonzept „Phönix-Halle 2.0“ das einstige „Provisorium“ des Mainzer Staatstheaters zukunftsfähig machen.

2,5 Millionen Euro sollen in den Hallen-Umbau und die Vermarktung investiert werden, um Veranstaltungen mit Besucherzahlen von bis zu 5.000 Menschen zu ermöglichen. Nach dem Umbau, der im Dezember 2015 abgeschlossen sein soll, würde Mainz damit über die zweitgrößte Veranstaltungslocation im Rhein-Main-Gebiet verfügen – aktuell ist nur die Festhalle Frankfurt größer. „Wir haben die Chance, ein im Rhein-Main Gebiet einzigartiges Industriedenkmal und eine national bekannte Kulturstätte für Mainz zu erhalten“, so Heinrich.

Es ist geplant, den aktuell dreigeteilten Gebäudekomplex zu einem einzigen Veranstaltungsraum zu vereinen und an einen neuen zentralen Foyerbereich anzugliedern. Der industrielle Charme der ehemaligen Mainzer Waggonfabrik und späteren Panzerwerke soll wieder zum Vorschein gebracht werden und die knapp 5.000 qm große Halle zu einer modernen Veranstaltungslokation ausgebaut werden. Flexible Raumtrennungselemente lassen eine bedarfsgerechte Aufteilung für Konzerte, Messen und Festivals, aber auch für Firmenveranstaltungen, Galaabende und Sportveranstaltungen zu, wodurch die Phönix-Halle 2.0 die Nachfrage nach einer vielseitig nutzbaren modernen Eventlocation entsprechen kann. „Wir wollen, bildlich gesprochen, den Phönix noch einmal aufsteigen lassen – nicht wie 1948/49 aus der sprichwörtlichen Asche, sondern mit einem zukunftsfähigen Konzept“, so die Initiatoren.

Gut die Hälfte der notwendigen Investitionssumme konnte bereits über Investoren aus der Wirtschaft gesammelt werden. Vertreter der Stadt Mainz und des Landes Rheinland-Pfalz zeigen sich beeindruckt von der „Privatinitiative“, aber konkrete Zusagen in Bezug auf eine finanzielle Unterstützung können sie derzeit nicht machen.

Deshalb arbeiten die Initiatoren mit ihrem Supporter-Team, das aus engagierten Unternehmern aus Mainz besteht, intensiv an weiteren Kooperationen mit der Privatwirtschaft, Investoren sowie mit der Stadt- und Landesverwaltung. „Wir sind sehr froh, dass wir mit Klaus Drach (ehemaliger Marketing-Chef der 05er) einen Fachmann für den Bereich Sportveranstaltungen und mit Marcus Wiesner einen Experten für den Bereich Messen und Tagungen für unser Team gewinnen konnten“, so von Stockhausen.

Um weitere Unterstützung aus der Bevölkerung sowie der Kunst- und Kulturszene zu erhalten, haben die Initiatoren unter maßgeblicher Beteiligung der Agentur KEMWEB die Aktion „Rettet den Phönix“ ins Leben gerufen: www.facebook.de/rettet.den.phoenix.

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