Regierung will Einstufung als „Risikogebiete“ streichen

Es ist Urlaubszeit, viele Bürger ächzen beim Blick auf die komplizierten Einreiseregeln. Doch in dem Bereich plant die Bundesregierung noch im Juli einige zentrale Änderungen.

Die Bundesregierung plant eine Änderung bei der Einreiseverordnung. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe und die Nachrichtenagentur Reuters übereinstimmend. Geplant sei, dass künftig jeder Einreisende unabhängig vom Verkehrsweg zu Luft, Wasser oder Land entweder eine Impfung oder einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen müsse.

Deshalb könne man die bisherige Einstufung von Ländern als einfache Risikogebiete dann fallen lassen, weil diese ebensolche Negativtests vorschreiben. In der vergangenen Woche war Spanien als einfaches Risikogebiet eingestuft worden, eine solche Klassifizierung würde demnach künftig entfallen.

Die Einreiseverordnung läuft Ende des Monats aus und muss aktualisiert werden. Die Kategorien „Hochinzidenzgebiet“ und „Virus-Variantengebiet“ mit Quarantäneauflagen sollen erhalten bleiben. Nach der Rückkehr aus Hochinzidenzgebieten sollen Geimpfte künftig nicht mehr in Quarantäne gehen müssen, berichteten die Funke-Zeitungen aus dem Entwurf. Für Ungeimpfte gelte bei Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet aber weiter eine Quarantänepflicht.

Es bleibe dabei, dass sie die zehntägige Quarantäne nach dem fünften Tag mit einem negativen Test abkürzen können, berichteten die Zeitungen weiter. Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ende die Quarantäne nach Aufenthalt im Hochinzidenzgebiet nach dem fünften Tag nach Einreise.

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