Kein Trinkwasser, kein Auto, kein Strom

Überschwemmte Häuser, eingestürzte Brücken, fehlendes Trinkwasser und kein Strom: Vor welchen Problemen die Menschen in den Hochwassergebieten jetzt stehen. Ein Überblick.

Die Hauptstraße verwüstet, das Krankenhaus überschwemmt, die Strom- und Wasserversorgung gekappt: Die Opfer der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands haben aktuell mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Hilfsdienste und die Bundeswehr sind im Einsatz.

Durch das verheerende Unwetter sind Verkehrswege und Infrastruktur anhaltend großflächig zerstört. Dies betrifft auch die Versorgung mit Internet, Strom und Trinkwasser. Mit mobilen Trinkwasseranlagen versucht das Technische Hilfswerk (THW) die Lage zu entspannen. Etwa das Stadtgebiet Eschweiler sei aktuell von Trinkwasserengpässen betroffen, so THW-Präsident Gerd Friedsam in einer Mitteilung. Durch den Bruch einer Hauptwasserleitung war die Wasserversorgung zusammengebrochen. Die Helferinnen und Helfer verteilten Wasserflaschen an die Betroffenen. Auch in Bad Neuenahr-Ahrweiler oder Schuld stellen THW-Kräfte die Versorgung mit Trinkwasser der Bevölkerung sicher.

Die Bürgermeisterin der von der Flutkatastrophe besonders hart getroffenen Verbandsgemeinde Altenahr, Cornelia Weigand, sieht die Existenz ihrer Gemeinde in Teilen gefährdet. Im Politik-Talk der „Bild“ sagte Weigand: Es sieht so aus, als ob die Infrastruktur so stark zerstört ist, dass es in einigen Orten vielleicht über Wochen oder sogar Monate kein Trinkwasser geben wird.

Es sei daher sehr wichtig, „eine Notwasserversorgung gegebenenfalls auch über Monate gewährleisten zu können“. Gleiches gelte für eine Notstromversorgung. Wann es in Altenahr wieder Normalität gebe, sei für sie nicht absehbar.

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