Montag , 22 April 2019
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Ohne Papiere auf Reisen – Afghanische Kinder allein unterwegs

Kassel / Gießen / Fulda – Die unerlaubte Einreise bleibt Thema bei der Bundespolizeiinspektion Kassel. Insgesamt zwölf Personen wurden gestern im Bereich Kassel, Gießen und Fulda aufgegriffen. Vier junge Afghanen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren wurden gestern der Bundespolizei im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe übergeben.

Das Quartett war ohne Fahrkarte und Ausweispapiere im ICE Richtung Hamburg unterwegs. Die Vier wurden nach Feststellung ihrer Identität in die Obhut des Kasseler Jugendamtes gegeben.

Im Bahnhof Gießen haben Bundespolizisten gestern Nachmittag sechs unerlaubt eingereiste Personen festgestellt. Bis auf einen 34-Jährigen aus Albanien stammen alle Aufgegriffenen (zwischen 20 bis 41 Jahren alt) aus Äthiopien. Ein 20 und 25 Jahre altes Pärchen gab an, 2000 Euro für einen Schleuser gezahlt zu haben.

Im Bahnhof Fulda verständigte der Zugbegleiter die Bundespolizei, weil zwei 18-Jährige, ebenfalls aus Eritrea, ohne Fahrkarte und Ausweispapiere im ICE aus Hanau nach Fulda fuhren. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde alle Personen zur Hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen nach Gießen weitergeleitet.

Im Fokus der Ermittlungen der Bundespolizei stehen vordringlich die Schleuser, die aus dem Elend der Flüchtlinge Profit schlagen. (ots)

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