Mittwoch , 21 November 2018
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Pilzsammler finden Uran im Wald

Eibenstock (Sachsen) – Zu einem atomaren Großeinsatz kam es am Mittwoch, in Eibenstock (Sachsen), als Pilzsammler einen Eimer mit Uran gefunden haben.

In der ehemaligen DDR wurden im westlichen Erzgebirge Uran abgebaut. Hierbei wurden Uran-Pellets, die unter anderem auch für die Brennstäbe von Kernkraftwerken verwendet werden, hergestellt. Solche Pellets befanden sich auch im Carlsfelder Wald bei Eibenstock.

Am Mittwoch begaben sich die Pilzsammler im Alter von 28 und 29 Jahren auf den Weg. Dabei entdeckten sie einen roten Eimer mit der Aufschrift URAN und brachten diesen zum örtlichen Förster. Als dieser sah, was die Herren da mit sich brachten, gingen sie zur örtlichen Polizei. Auch Dort erkannte man schnell der Erst der Lage und gab sofort Atom-Alarm. Die Polizeistation wurde weiträumig abgesperrt und die Feuerwehr alarmiert. Diese erkannte jedoch, dass sie für einen solchen Einsatz nicht ausreichend ausgerüstet seien und lösten Katastrophenalarm aus.

Der alarmierte Gefahrgutzug des Erzgebirges, rückte mit 60 Einsatzkräften aus. Der Bereich und die Personen wurden durch den Zug dekontaminiert und die Strahlenbelastung gemessen. es stellte sich heraus, dass das Uran tatsächlich strahlt, worauf eine Spezialfirma mit der Entsorgung beauftragt wurde.

Nach Angaben eines Sprechers, soll niemand zu Schaden gekommen sein. Der Schreck sei jedoch bei allen Beteiligten groß gewesen.

Uranabbau in Sachsen:

Die Wismut AG lies ab 1946 im sächsischen Johanngeorgenstadt Uranerz abbauen. Der Grund hierfür war die Planung von Atomwaffen in Russland. Zehntausende Bergarbeiter wurden in den Jahren dazu verpflichtet das Uran abzubauen, wodurch das Unternehmen zu einem der größten Uranproduzenten der Welt entwickelte. das Unternehmen verkaufte ausschließlich an die Russen. Dadurch wurden ca. 60% des Uranbedarfes der Russen abgedeckt. Insgesamt wurden 231400 Tonnen Uran abgebaut, bis 1991 die Arbeit eingestellt wurde. Noch heute gibt es Funde von Uran in dem Bereich, so wie im vorgenannten Artikel passiert ist.

(Antenne Hessen News Redaktion)

 

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