Samstag , 18 November 2017
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Schwerer auf der A 7 bei Kassel

Kassel  – Wie zwischenzeitlich von den am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal berichtet wird, musste eine Autofahrerin nach dem Unfall aus ihrem Wagen befreit und schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus gebracht werden. Sie stand mit ihrem Smart bei Kilometer 319 am Ende eines Staus, der sich auf der Nordfahrbahn der A 7 gebildet hatte. Der Fahrer eines von hinten herannahenden VW Polo hatte den Stau offenbar zu spät gesehen und war auf den Smart aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls schob sich der Smart auf einen davor stehenden Opel Astra, der wiederum auf den davor haltenden Honda Civic krachte.

Die Fahrer der anderen beteiligten Fahrzeuge sollen eher leicht verletzt worden sein.

Die A 7 ist derzeit weiterhin voll gesperrt. Der Verkehr staut sich erheblich. Die Aufhebung der Vollsperrung ist momentan nicht verlässlich absehbar.

Die im Stau befindlichen Verkehrsteilnehmer werden weiterhin gebeten, eine Rettungsgasse zu bilden und beizubehalten, damit auch Abschleppfahrzeuge an die Unfallstelle gelangen können, um die Fahrbahn schnellstmöglich wieder freizubekommen.
Update:
Neben der schwerverletzten Frau aus dem Smart, einer 22-jährigen Frau aus Düsseldorf, die nach dem Unfall aus ihrem Wagen befreit und schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in das Rot-Kreuz-Krankenhaus nach Kassel gebracht werden musste, erlitt auch die Unfallverursacherin schwere Verletzungen.

Die 44-jährige Frau aus Kaufungen hatte den Rückstau zu spät bemerkt und war mit ihrem VW Polo auf das Stauende aufgefahren. Die 44-Jährige wurde im Klinikum Kassel stationär aufgenommen.

Die Fahrer vom Opel, ein 30-jähriger Mann aus Hannover, und vom Honda, ein 56-Jähriger aus Waldbüttelbrunn, erlitten jeweils nur leichte Verletzungen.

Den entstandenen Gesamtschaden beziffern die eingesetzten Polizeibeamten der Polizeiautobahnstation Baunatal auf etwa 17.000 Euro.

Zu dem Rückstau kam es, da bei ca. km 318 der linke Fahrstreifen wegen Einrichtung einer Baustelle nicht mehr befahrbar war.

Gegen 17:00 Uhr konnte die Fahrbahn Richtung Norden wieder freigegeben werden. Der Rückstau war zuvor auf etwa 6 Kilometer angewachsen.

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