Freitag , 24 Mai 2019
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Unfall am Autobahnkreuz Kassel-Mitte

Kassel – Die Abfahrt von der Autobahn 7 am Kreuz Kassel-Mitte zur A 49 in Fahrtrichtung Marburg bleibt für die nächsten Stunden voll gesperrt. Umfangreiche Erdaushubarbeiten sind nötig, nachdem Heizöl aus einem beschädigten Tanklaster ausgelaufen ist.

Rund 4.000 Liter Heizöl ausgelaufen

Der Unfall ereignete sich gegen 7.30 Uhr. Zu dieser Zeit war der Tanklaster eines Kasseler Mineralölhändlers von der A 7 auf die A 49 unterwegs. Im Kurvenbereich brach die Achse, die Aufhängung schlug in den Tank und scherte diesen auf. Nach aktuellster Bewertung liefen daraufhin rund 4.000 Liter auf die Straße und in das angrenzende Erdreich. Ob Teile des Heizöls auch in das Grundwasser gelangte, kann bislang nicht angegeben werden.

Dauer der Vollsperrung nicht absehbar

Die Zufahrt zur A 49 musste nach dem Unfall voll gesperrt werden. Nachfolgende Fahrzeuge, die aufgrund der Vollsperrung auf dem Zubringer eingeschlossen waren, konnten mittlerweile von der Polizei an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Die Vollsperrung wird wegen der Erdarbeiten noch mehrere Stunden andauern. Die genaue Dauer ist derzeit noch nicht absehbar.

Update: 14:30 Uhr

Die Vollsperrung der Abfahrt von der Autobahn 7 am Kreuz Kassel-Mitte zur A 49 in Fahrtrichtung Marburg und der Gegenrichtung ist soeben aufgehoben worden.

Die Unfallstelle ist begutachtet worden, der Sachschaden infolge des ausgelaufenen Heizöls beläuft sich auf rund 30.000,- Euro. Rund 25 Quadratmeter Erdreich sind kontaminiert worden. Der gepflasterte Flutgraben muss am morgigen Dienstagmorgen auf eine Länge von 10 mal 2,5 m ausgehoben werden. Die Erdaushubtiefe liegt schätzungsweise zwischen 20 und 30 cm. Wie der Gutachter an der Unfallstelle feststellte, ist das Trinkwasser nicht gefährdet.

Wie bereits berichtet, war ein Tanklaster eines Kasseler Mineralölhändlers heute Morgen gegen 7.30 Uhr auf der Verbindungsspange von der Nordfahrbahn der A 7 in Richtung A 49 unterwegs. Im dortigen Bereich brach die Achse des Lasters, die Aufhängung schlug in den Tank und scherte diesen auf. Infolge dessen liefen rund 4.000 Liter des insgesamt 6.000 Liter geladenen Heizöls auf die Fahrbahn und von dort ins angrenzende Erdreich.

Update: 05.04

Nach dem Unfall eines Tanklasters am gestrigen Montagmorgen auf dem Autobahnzubringer von der A 7 zur A 49, bei dem rund 4.000 Liter Heizöl auf die Straße und in den angrenzenden Flutgraben gelaufen waren, liefen soeben die weiteren Maßnahmen zur Schadensbeseitigung an. Nachdem die Schutzplanke an der Unfallstelle demontiert ist, werden die Baggerarbeiten beginnen. Rund 25 Quadratmeter Erdreich sind bei dem Unfall kontaminiert worden. Der gepflasterte Flutgraben wird nun auf eine Länge von 10 mal 2,5 m ausgehoben und entsorgt. Die Erdaushubtiefe liegt schätzungsweise zwischen 20 und 30 cm. Wie ein Gutachter gestern an der Unfallstelle feststellte, ist das Trinkwasser nicht gefährdet worden.

Die Arbeiten an der Unfallstelle werden von der Autobahnmeisterei Baunatal begleitet. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass der Verkehr nur minimal beeinträchtigt wird. Es kommt zwar zu einer Fahrbahnverengung, der Verkehr soll allerdings weiter fließen.

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